Es ist die unspektakulärste Kategorie überhaupt und zugleich die, in der die meisten Probleme entstehen. Ein Fernseher zeigt kein Bild, weil das HDMI-Kabel zu alt ist. Das Handy lädt langsam, weil das Netzteil zu schwach ist. Der Verstärker knackst, weil eine Steckdosenleiste Störungen einstreut. Passendes Zubehör kostet meist wenig und erspart erstaunlich viel Fehlersuche.
Die Kategorie deckt alles ab, was Geräte verbindet und versorgt. Kabel und Adapter reichen von HDMI und USB-C über Klinke und Cinch bis zu Netzwerkkabeln und Adaptern für ältere Anschlüsse. Ladegeräte und Netzteile versorgen Handys, Notebooks und Zubehör, zunehmend über USB-C mit Power Delivery. Powerbanks liefern Strom unterwegs, vom kompakten Notfallakku bis zum großen Modell für mehrere Ladungen. Batterien und Akkus decken vom Knopfzell bis zur wiederaufladbaren Mignonzelle den klassischen Bedarf. Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz sichern empfindliche Elektronik gegen Spannungsspitzen ab.
Bei der Auswahl helfen einige Grundregeln. Achte bei HDMI auf die Zertifizierung, denn nur als Ultra High Speed ausgewiesene Kabel übertragen 4K mit 120 Hertz zuverlässig. Bei USB-C sind Ladeleistung in Watt und die tatsächliche Datenrate entscheidend, denn optisch identische Kabel unterscheiden sich erheblich. Netzteile sollten die Leistung liefern, die dein Gerät verlangt, und ein Sicherheitszeichen tragen. Bei Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz ist die Ableitfähigkeit in Joule ein Vergleichswert.
Preislich sind einfache Kabel und Batterien sehr günstig, gute Netzteile und Powerbanks liegen im Mittelfeld, und hochwertige Überspannungsschutzleisten bilden das obere Ende.
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Bei digitalen Verbindungen wie HDMI und USB kommt das Signal entweder korrekt an oder gar nicht, weshalb sehr teure Kabel keinen Bildvorteil bringen. Entscheidend ist die passende Spezifikation und Zertifizierung sowie eine solide Verarbeitung von Stecker und Zugentlastung. Bei größeren Längen ab etwa fünf Metern lohnt sich allerdings höhere Qualität, weil Signalverluste dann real werden. Bei analogen Verbindungen wie Lautsprecherkabeln zählt vor allem der Querschnitt.
Achte auf die geforderte Leistung in Watt, die auf dem Originalnetzteil oder am Gerät angegeben ist, und wähle mindestens diesen Wert. Ein stärkeres Netzteil schadet nicht, denn das Gerät zieht nur, was es braucht, ein zu schwaches lädt dagegen langsam oder gar nicht unter Last. Bei USB-C mit Power Delivery sind gängige Stufen 45, 65 und 100 Watt. Prüfe, ob dein Notebook überhaupt über USB-C geladen werden kann, denn nicht alle Anschlüsse unterstützen das.
Er leitet kurzzeitige Spannungsspitzen ab, die etwa durch Blitzeinschläge in der Nähe oder Schalthandlungen im Netz entstehen, und schützt damit empfindliche Elektronik. Die Schutzwirkung wird in Joule angegeben, wobei höhere Werte mehr Energie aufnehmen können. Wichtig zu wissen ist, dass die Schutzbauteile bei jedem Ereignis altern und irgendwann wirkungslos werden, weshalb viele Leisten eine Statusanzeige haben. Bei direktem Blitzeinschlag hilft nur, den Stecker zu ziehen.
Lagere Batterien kühl, trocken und in der Originalverpackung, damit die Pole nicht durch Metallgegenstände kurzgeschlossen werden. Lithium-Akkus sollten weder vollständig entladen noch dauerhaft voll gelagert werden, ideal ist etwa die Hälfte der Kapazität. Alte Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern in die Sammelboxen im Handel, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Klebe bei Lithium-Akkus die Pole vor der Entsorgung ab.