Manchmal ist die wichtigste Anforderung an einen Rechner, dass man ihn nicht sieht. All-in-One-PCs stecken die komplette Technik hinter den Bildschirm, sodass auf dem Schreibtisch nur ein Display, eine Tastatur und ein Stromkabel übrig bleiben. Für Wohnzimmer, Empfangsbereiche, Küchen und alle, die Kabelchaos hassen, ist das eine sehr elegante Lösung.
Die Modelle unterscheiden sich vor allem in Größe und Leistung. Kompakte Geräte mit 22 bis 24 Zoll eignen sich für Büroarbeit und Familiennutzung. Größere Modelle ab 27 Zoll bieten mehr Arbeitsfläche und oft höhere Auflösungen bis 4K. Touchscreen-Varianten erlauben direkte Bedienung und eignen sich für Kioske, Küchen und Kinderzimmer. Modelle mit höhenverstellbarem Standfuß bringen ergonomische Vorteile, die bei dieser Bauform sonst oft fehlen. Einige Geräte lassen sich zusätzlich als reiner Monitor für ein Notebook oder eine Konsole nutzen.
Bei der Auswahl solltest du die Bauform bewusst abwägen. Der große Vorteil ist die Aufgeräumtheit, der große Nachteil die begrenzte Erweiterbarkeit, denn Grafikkarte und oft auch Netzteil sind fest verbaut. Arbeitsspeicher und SSD lassen sich bei manchen Modellen tauschen, bei anderen nicht. Weil Rechner und Monitor eine Einheit bilden, bedeutet ein Defekt an einem Teil meist den Ausfall des Ganzen. Achte deshalb besonders auf die Displayqualität, denn du bindest dich für die gesamte Nutzungsdauer daran. Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sind meist integriert, was Videokonferenzen vereinfacht.
Preislich sind einfache Bürogeräte erschwinglich, die Mittelklasse bietet gute Displays und solide Leistung, und im oberen Bereich stehen große Modelle mit hochauflösenden Bildschirmen und kräftiger Ausstattung.
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Nur eingeschränkt, denn Prozessor und Grafik sind praktisch immer fest verbaut und häufig sogar verlötet. Bei vielen Modellen lassen sich immerhin Arbeitsspeicher und SSD über eine Wartungsklappe tauschen, was die Nutzungsdauer verlängert. Prüfe das vor dem Kauf, denn es gibt auch komplett verschlossene Geräte ohne jede Zugangsmöglichkeit. Plane deshalb die Ausstattung von Anfang an mit etwas Reserve.
Da beides eine Einheit bildet, führt ein Defekt an einer Komponente in der Regel zum Ausfall des gesamten Geräts. Eine Reparatur ist meist nur beim Hersteller oder in einer Fachwerkstatt möglich und entsprechend teuer. Das ist der wesentliche Nachteil gegenüber einem klassischen PC, bei dem du einzelne Teile tauschen kannst. Eine verlängerte Garantie ist bei dieser Bauform deshalb häufiger sinnvoll als bei anderen Rechnern.
Das geht nur bei Modellen mit einem ausdrücklichen Videoeingang, meist als HDMI-In gekennzeichnet. Viele Geräte haben nur einen Ausgang für einen zweiten Bildschirm und lassen sich nicht von außen bespielen. Wenn du das Gerät später als Monitor für Notebook oder Konsole weiterverwenden willst, achte gezielt auf diese Funktion. Sie ist ein sinnvolles Argument, weil sie dem Gerät nach dem Ende seiner Rechnerkarriere ein zweites Leben gibt.
Viele Modelle haben nur einen einfachen Neigefuß ohne Höhenverstellung, wodurch der Bildschirm oft zu niedrig steht und der Nacken belastet wird. Achte auf Geräte mit höhenverstellbarem Standfuß oder auf eine VESA-Aufnahme, mit der du eine passende Halterung nachrüsten kannst. Ein einfacher Monitorständer oder ein stabiler Untersatz kann im Zweifel viel bewirken. Die Oberkante des Displays sollte etwa auf Augenhöhe liegen.